Solidarität mit den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst

Wir unterstützen die Forderungen der Gewerkschaften in der aktuellen Tarifrunde im öffentlichen Dienst und zeigen uns solidarisch mit den Beschäftigten und den Warnstreiks. Die Forderungen nach 6% mehr Lohn, bei mindestens 200€ mehr, ist absolut gerechtfertigt. Auch für Azubis muss endlich mehr Geld her. Die geforderten 100€ mehr sind ein Anfang. Wir setzen uns ein für 1.400€ Mindestausbildungsvergütung!

„Ihr seid zu gierig!“

Sowas hört man oft genug von Seiten der Arbeitgeber, doch Geld ist genug da. Bund und Kommunen haben Überschüsse zu verzeichnen. In Deutschland gibt es über 1,2 Millionen Millionäre und 195 Milliardäre. Würde man diese angemessen besteuern, durch die Anhebung der Einkommenssteuer und die Wiederinkraftsetzung der Vermögenssteuer könnte man genügend Geld für den öffentlichen Dienst, KiTas, Krankenhäuser etc. zur Verfügung stellen. Aktuell zahlen Arbeitnehmende mehr Steuern auf ihr Einkommen, als Superreiche auf ihre Kapitalerträge. Milliarden schwere Konzerne werden einfach beschenkt, um ja keine Steuern zu zahlen. Daran muss sich dringend etwas ändern!

Es geht nicht nur ums Geld

Neben einer notwendigen Entgelderhöhung müssen in der nächsten Tarifrunde noch einige andere Themen angegangen werden. Nicht nur das Vermögen muss umverteilt werden, sondern auch die Arbeitszeit. Eine 30-Stunden Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich sollte angestrebt werden! Auch mehr Urlaub und eine Verbesserung von Arbeitsbedingungen dürfen nicht durch eine Lohnerhöhung vergessen werden. Für Azubis wird es Zeit, die unbefristete Übernahme für alle durchzubringen. Diese ermöglicht es, während den Abschlussprüfungen nicht auch noch zusätzlich auf Jobsuche zu sein und Angst zu haben in Hartz-4 zu rutschen.

Gemeinsam kämpfen!

Jetzt ist es wichtig, die angestrebte Forderung voll durchzusetzen und sich auf keinen faulen Kompromiss einzulassen. Dafür muss bis zu den Verhandlungen am 15.04. weiter Kampagne für die Forderungen gemacht werden und breit auf die Straße gegangen werden. Warnstreiks müssen mindestens 24-Stunden dauern, um nicht halbherzig und demotivierend zu wirken. Auch muss sich die Solidarität von anderen Beschäftigten und der Bevölkerung gesichert werden. Mit einer breiten Mehrheit in der Gesellschaft lässt sich viel besser Druck aufbauen. Wir lassen uns nicht spalten!

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